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Ein liebenswerter Wiederkäuer

Im Englischen bedeutet Wiederkauen – rumination.

Mit dieser provozierenden Einleitung möchte ich dich wachrütteln.

Wach auf!

Depressives Grübeln, also Wiederkauen von Gedanken ist viiiel mehr als sich Sorgen machen. Die Übergänge sind nicht nur unbewusst sondern auch fließend. Spätestens wenn Gedanken immer wieder kehren, ohne dass es um eine konkrete Lösung geht und  deine Aufmerksamkeit für andere Dinge sinkt, dann hole dir Hilfe.

Spreche mit jemanden deines Vertrauens. Wenn deine Konzentrations- und Handlungsfähigkeit im Alltag dich einschränkt, weil immer wieder kehrende Gedanken dich begrenzen und isolieren, dann raff dich auf und wende dich an einen Menschen deines Vertrauens.

Das passive Durchdenken vergangener Erfahrungen ohne eine konstruktive Lösung zu suchen bringt dich schnell in ein Grübel-Hamsterrad, aus dem es schwierig sein kann allein wieder rauszukommen.

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Das Hamsterrad ist eine Stressfalle.

Das ständige Wiederkauen von Gedanken ist nicht nur ein Symptom einer Depression sondern kann auch eine Angststörung hervorrufen. Gesellen sich dann auch  katastrophisierende (uff welch schwieriges Wort) Gedanken hinzu wird das ursprüngliche Problem deutlich größer als es die  tatsächlichen Sorgen jemals waren. Es ist nicht nur ein Hamsterrad sondern auch ein Teufelskreis.

Wenn du das Gedankenkreisen zulässt, dann wird dein Verstand alles dafür tun um deinen Wunsch nach Sicherheit und Kontrolle zu verstärken. Nachdem es sowas zu 100% im Leben nicht gibt, meldet sich bald aus deinem  Team des Verstandes ein garstiger Kritiker der dir auch noch Schuldgefühle einredet.

Wenn du dich sicher und geborgen fühlen willst, dann lerne dich wieder mit deiner Schöpferkraft zu verbinden und gehe zur Quelle, zum Ort der Geborgenheit in dir. Das kannst du lernen. Dieser Ort der Kraft, Sicherheit und Geborgenheit ist dein gesamtes Leben für dich da. Dieser Ort „DER BEDINGUNGSLOSEN LIEBE“ ist dir niemals abhanden gekommen.

 

Wiederhole während du Ein- und Ausatmest die Wörter: „Sicher  und  Geborgen“.  Bewusst Einatmen „Sicher“ denken, die Spannung halten, beim Ausatmen „Geborgen“ denken. Bleib für 3 Minuten dabei und wenn deine Gedanken dich ablenken dann mach es dir bewusst und kehre zu deinem Mantra zurück. Mach das jeden Tag 3 mal in Verbindung mit deinem Atem und bald wird sich ein Gefühl  für Sicherheit und Geborgenheit einstellen.

Für deinen Gesundwerdungsprozess ist es unabdingbar den ruhenden Pol in dir wieder zu entdecken. So kannst du mit dem ständigen Auf und Ab, dem unablässigen Wandel im Außen gelassener umgehen.

Dieses Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit, weil du dich in deinem Atem verankerst, bringt dich  nach Hause zu deinem wahren inneren Kern.

 

Ich hab einen schwarzen Hund und er heißt Depression.

Gehe auf das Schraubenzeichen rechts unten und dann wähle German als Sprache.

 

 

Vielleicht erscheint dir  dieser Zustand als nicht kontrollierbar. Sobald du dich auf das „Hier und Jetzt“ orientierst, auf deine momentane Gegenwart, kannst du den selbst gedrehten Krimi auf seinen realistischen Wahrheitsgehalt hin überprüfen. Gut helfen kann eine Gedankenstoppübung sowie einfache Achtsamkeitsentspannungsübungen, wie den Fokus lenken auf den eigenen Atem. Wie das gehen kann, zeige ich dir weiter unten.

Was all meinen Patienten geholfen hat, ist den Grübelgedanken eine bestimmte Zeit am Tag sowie Dauer oder eine Zeitspanne einzuräumen. Z.B.: Hallo Gedanken, Treffpunkt: heute um 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr gehe ich wieder auf euch ein.

Vermeiden oder wegdrücken verstärkt das was du nicht haben willst und es macht nichts besser. Du kämpfst dann gegen dich selbst. Annehmen dessen was ist, macht alles leichter. Du sparst dir Energie und wirst wieder handlungsfähig. Manchmal hilft es auch sich zu überlegen, was würde ich einem Freund in einer ähnlichen Situation raten?

Eine Depression kann viele Ursachen haben und zeigt dadurch ebenso viele Gesichter. Burnout ist ein inneres Ausgebrannt sein. Doch hier schmuggelt  sich häufig eine nicht eingeladene Depressionsmaske in dein Leben. Bei der Depression und dem Burnout überlappen sich die Symptome und werden in der Schulmedizin auch mit ähnlichen Psychopharmaka behandelt. Schulmedizin unterdrückt die Symptome. Der Mensch soll wieder funktionieren.

 

Bedenke: Psychopharmaka haben viele Nebenwirkungen und sind im Vergleich zu Heilpflanzen nicht besser. Außerdem machen sie schnell abhängig und du brauchst immer höhere Dosen. Entgiften in der Suchtklinik ist eine weitere Herausforderung. Im Durchschnitt beträgt der Unterschied zwischen Antidepressiva und Placebo nur zwei Punkte. Das sollte jedem Menschen zu denken geben. Ich arbeite jetzt seit 20 Jahren mit Menschen, denen eine Psychische Erkrankung wiederfahren ist und das kann wirklich jedem passieren. Nimm die Herausforderung an, es ist keine Schande. Doch es ist ein schwerer Fehler nichts daraus zu lernen.

 

Heilpflanzen wie Johanniskraut, Baldrian, Hopfen, Melisse, Lavendel und die Passionsblume, B-Vitamine und die Rosenwurz Pflanze verbunden mit einer „Ressourcenorientierten –  Positiven – Psychotherapie“ sowie das Erlernen eines für dich stimmigen Entspannungsverfahrens machen dich wieder gesund und heil, frei von chemischen Nebenwirkungen.

 

Die Naturheilkunde unterstützt deine Selbstheilungskräfte damit du dich wieder selbstbestimmt heilen kannst. Die Praxis der Achtsamkeit stärkt deine Seelische Widerstandskraft, die sog. Resilienz. Du lernst wieder dir selbst zu vertrauen und in Harmonie zu deiner Quelle zu SEIN, im Hier und Jetzt.

Mir geht es vor allem darum, dass du die Botschaften deines Körpers bewusst wahrnimmst, annimmst und umsetzt. Es gibt für alles eine Lösung. Werde dir der Kraft deiner Seele bewusst. Sobald du eine Lösung für möglich hältst, wird sie fast zeitgleich aktiviert. Ich hab das schon unzählige Male erfahren dürfen.

 

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Autsch! Es tut schon beim Zuschauen weh. Sei achtsam und beuge vor.

 

Vor allem, gehe so rasch wie möglich aus der Selbstmitleidsfalle raus. Denn hier beginnt erst dein eigentliches Leiden. Diese  Falle  ähnelt einer Mausefalle, mit allen Konsequenzen.

Mit bewährten Hilfen kommst du wieder ins Gleichgewicht. Das gelingt auch dann wenn du es selbst für aussichtslos hältst.

Immer mehr Mediziner bestätigen, dass Psychopharmaka schlimmer sind als die Krankheit selbst.  Immer mehr Studien können zeigen wie gering der Unterschied zwischen der Scheinwirkung eines Placebos und der Medikamentenwirkung eines Psychopharmaka ist. Das ist die reine Wahrheit.

Eigne dir die uralten Methoden aus der Praxis der Achtsamkeit an oder wähle ein Entspannungsverfahren was dir taugt und du täglich gerne machst. Richte dich auf und mach einen kleinen Schritt in die richtige Richtung.

Du kannst lernen deine Gedanken auf das zu fokussieren was du wirklich willst. Und Frieden, Gesundheit und Glück will schließlich jeder. Nimm die Herausforderung an die dir deine Krankheit bietet. Lerne was draus. Vor allem, mach deinen Verstand wieder zu deinem Diener und nicht umgekehrt.

Du hast einen freien Willen. In der Bibel steht: “Dein Wille geschehe“. Damit ist nicht Gottes Wille gemeint, sondern dein „Eigener Wille“.

 

Vielleicht magst du meinen Beitrag vom „Ich muss Virus“ nachlesen.

„ICH MUSS VIRUS“ ? Vielleicht erkennst du dich darin wieder.

Hör endlich auf damit!

Gehe auf den Pfeil und los geht’s mit der MP3!
Bitte erschrecke nicht, denn es öffnet sich ein neuer Tab und dann kannst Du die Meditation starten. Die MP3 liegt auf meiner Cloud!

 

Was sagt die Wissenschaft zu Burnout?

 

Bis heute wird darüber gestritten. Es gibt keine eigenständige medizinische Diagnose. Die Körper-Geist-Seele Einheit reagiert mit einer grenzüberschreitenden Überforderung, die nicht nur komplex sondern auch subjektiv  unterschiedlich ist. Jeder Bereich greift wie ein Zahnrädchen in das andere über.

 

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Wo gehts lang?

 

Was brennt ein Kamel aus? Ist es die tägliche Überforderung durch die schwere Last? Ist es das unwirtliche Klima? Ist es der Mangel am Lebens- und Liebeselixier  Wasser und Anerkennung? Ist es das „Schwarz/Weiß“  Denken vom Chef und deine gleichzeitige einschränkende oder unerwünschte Kreativität? Fühlst du dich beengt und wie eingesperrt? Oder ist es eine zu geringe Wertschätzung vom Karawanentreiber?

 

Vielleicht hilft uns diese Metapher:

„Nehmen wir an, ein Kamel marschiert zusammen mit seiner Karawane durch die Wüste und bricht zusammen. Wer oder was ist dafür verantwortlich? Die klimatischen Bedingungen? Die  zu tragende Last? Die  persönliche Konstitution wie das Alter und  der Gesundheitszustand? Die mangelnde Unterstützung der Kamele untereinander oder der Karawanenantreiber?

 

Wenn du das auf deinen Arbeitsalltag überträgst dann kommen bestimmt mehrere Faktoren zusammen. In jedem Individuum werden unterschiedliche psychische und/oder körperliche Reaktionen ausgelöst. Das Empfinden und Erleben ist sehr persönlich.  Doch wie auch immer ein Burnout definiert wird, in seiner Symptomatik ähnelt es der klassischen Depression mit ihrem unterschiedlichen  Schweregrad. Beide Definitionen lassen sich schwer voneinander abgrenzen.

Doch in beiden Fällen sinkt das Glückhormon Serotonin und die Antriebskraft Noradrenalin. Je dramatischer das Absinken ist, umso tiefer und schmerzhafter ist der empfundene Druck.

In den Jahren von 2000 bis ca. 2015 hat sich diese Diagnose mit Krankschreibungen und Arbeitsunfähigkeitstagen verdoppelt. (laut BKK Gesundheits-Report) Ich habe „Burnout“ gegoogelt und habe festgestellt, dass dieser Begriff noch bis vor 3 Jahren 1,2 Millionen Mal vorkam. Heute sind es bereits fast 55.000.000 !!!!!!!!!! Wo soll das hinführen? Gehe in Distanz.

Bist du bereit für eine bewusste Entscheidung! „JETZT“ Sei der/die „ERSTE“ und gehe raus aus dieser Statistik. Ich sehe den Lichtfunken in dir. Lass ihn leuchten. Ich glaube an das „WIR“ in uns. Aus jeder Krise gibt es auch einen Weg wieder hinaus.

Diese Lebenskrise kann wirklich jeden treffen und niemand hat Schuld.

Entwickle Eigenverantwortung und erinnere dich an deine angeborene Fähigkeit der Selbstfürsorge. Prüfe nach ob deine eigenen Bedürfnisse verkümmert  sind. Werde dir  deiner eigenen Bedürfnisse bewusst und schreib sie auf.

Gehe schleunigst aus deiner Opferrolle raus und anerkenne dich als Mensch der Fehler  machen darf und trotzdem okay ist. Ein Mensch der Gefühle zeigt, der seinem Körper dankbar ist, ein Mensch der die Botschaften seines Körpers respektiert und wertschätzt.

Freunde dich auch mit dem Gedanken an eine Kur oder Reha an. Z.B.: die Klinik Roseneck am Chiemsee hat schon so vielen geholfen. Du gewinnst Abstand und Distanz die dir weiterhelfen. Losgelöst vom Alltag kannst du viel leichter wieder zu dir selbst finden.

 

Zitat:

Es können sich Räume eröffnen, die  erst spürbar werden, wenn ich andere Räume verlasse. M. D. Jordan.

 

Übe die einfache „Loslassenmethode“ vom letzten Beitrag hier:

Loslassen 2017

 

Erweitere deinen Methoden-Möglichkeitsradius, so dass du dir allmählich eine SOS – Notfallapotheke aneignest.

Dazu gehört eine Atemübung, eine Gedanken-Stoppübung, ein Übung um dich im „Hier und Jetzt“ zu verankern und auch eine Achtsamkeitsmethode in Bewegung, denn manchmal ist die innere Unruhe so gigantisch groß, dass sie erst abgebaut werden muss. Wenn das Adrenalin auf Vollgas geht und du gleichzeitig mit voller Kraft auf die Bremse trittst, das ist unvorstellbar hart und eine innere Zerreißprobe. Du kannst dir das ersparen indem du vorbeugst.

Die kürzeste im Alltag umsetzbare Methode geht so: „Frag dich jede Stunde: “Wie geht es mir JETZT. Dann lokalisier etwaige Spannungen und korrigier deine Haltung. Z.B.: Wie fühlt sich mein Kiefer an? Dann entspanne deinen Kiefer. Wo in mir spüre ich einen Druck oder Schwere? Dann atme hin und lächle und danke dieser Körper-Botschaft. Frag dich immer wieder mal: „Wie fühl ich mich?“ Danach fühlst du dich gleich besser, weil dein Körper  sich von dir wahrgenommen fühlt.

Richte deine Achtsamkeit auf deinen Atem. Beobachte deine Empfindung beim Ein-und Ausatmen. Mach das ca. 1 bis 3 Minuten immer wieder mal am Tag. Sei dabei bewusst und dir selbst gegenüber fürsorglich.

Deinem unruhigen Verstand mag das zu einfach sein. Er liebt es kompliziert und hüpft gerne von einem Gedanken zum anderen. Du ENTSCHLEUNIGST damit deinen Gedankenauswurfapparat.

 

Dein Gehirn braucht Pause.

 

Halte immer wieder mal inne.  Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Füße und frag dich: „ Fühl ich mich geerdet, sicher, in mir ruhend und in Frieden? Dann atme tief ein und lange aus.

Dann gehe an den Ort in dir, der sich gut anfühlt. Den hat jeder. Mach ihn dir bewusst. Entdecke den ruhenden Pol in dir, das kann ich gar nicht oft genug betonen.

Viele Patienten, die der „Ich muss Virus“ ins Burnout gebracht hat wissen in der Theorie was sie krank macht und was gut wäre. Doch leider verkennen sie, dass eine notwendige Veränderung nicht über die Ratio ihres Verstandes zu erreichen ist. Leider isolieren Betroffene ihre Gefühle und grenzen sie aus.  Die Gründe sind vielfältig, doch ist das eine immer anzutreffende Gemeinsamkeit.

Wenn du dich auf der emotionalen Ebene selbst blockierst  bleib dein ganzes Wissen reine Theorie.  Wenn du also glaubst deinen Burnout mit Psychopharmaka und technisch perfekten Übungen z.B.: aus dem NLP durch deinen reinen Willen zu heilen, dann täuscht du dich.

Verkürze dir den Heilungsweg indem du damit aufhörst deine eigenen Gefühle zu unterdrücken denn das ist ein sicherer Weg um noch tiefer auszubrennen. Öffne dich und lass los.

 

Übernehme Eigenverantwortung!

Stell dir vor, jemand (vielleicht dein Chef oder dein „Ich muss Virus“ – also dein Pflichtbewusstsein) verlangt von dir, du sollst dich mit geschlossenen Augen auf eine vielbefahrene Autobahn stellen. In dem Bewusstsein: Weil ich nicht hinsehe, ist alles gut und mir passiert nichts.

 

Wie beurteilst du so ein ver – rückt – sein? Was meine ich damit? Dein Stuhl ist nicht mehr auf seinem gewohnten Platz. Irgendwas hat deinen Stuhl, deinen Platz im Leben verrücken lassen. Dein Aufgabe ist es, deinen Stuhl wieder auf seinen Platz zu rücken. Okay?

Eigenverantwortung übernehmen bedeutet: „Annehmen WAS IST“. Stell dich der Realität, das ist heilsam.

Sei achtsam und bewusst. Dann bemerkst du wie deine ständige Gereiztheit auch für deine Mitmenschen eine Belastung ist. Bemerke  wie du abstumpfst, das Gefühl der Sinnlosigkeit dich allmählich platt und innerlich leer macht. Der erste Schritt ist Bewusstheit für dein Verhalten.

 

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Ein Meteorit gewaltigen Ausmaßes.

 

Wenn dir plötzlich ein riesiger Gesteinsbrocken, einem Meteoriten ähnlich,  vor die Füße knallt, dann erscheint es dir nur so plötzlich, denn das Ausbrennen hat schon lange vorher angefangen.

Betroffene berichten von körperlicher bleierner Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Sie fangen alles an und bringen doch nichts fertig. Das Wochenende reicht nicht mehr aus um sich wieder für den Arbeitsalltag zu wappnen.

Körperliche Warnsignale, wie immer wieder kehrende Infekte, ein kleiner Virus hier und da, Magen- und Darmbeschwerden, Herzklopfen, Schlafstörungen und immer wieder dieser druckhafte Zwang weiter zu machen sind deutliche Vorwarnungen. So mancher geht dann zum Hausarzt, der mit dem großen Blutbild und EKG das macht was halt ein Schulmediziner so macht.

Das deine Seele kränkelt, du schlicht und einfach überfordert bist, darauf musst du selber kommen. Und das kannst du auch, das kann jedem wiederfahren und du bist als Mensch trotzdem okay.

 

 

Nehme dir eine Auszeit, kauf dir Präparate mit Hopfen, Melisse, Baldrian, Lavendel, Johanniskraut, Passionsblume, B-Vitamine und/oder Rosenwurz. Dann lerne in eine Beobachterposition zu gehen. Distanz hilft! Also erkennen, verstehen, deinen Ruhepol finden, Naturheilkunde anwenden, ein Entspannungsverfahren erlernen, eine Verhaltensänderung herbeiführen und dich neu ausrichten. Das ist dein Weg!

Erinnere dich an deine Stärken und Fähigkeiten. Diese hast du immer noch. Sie haben dir durch dein ganzes Leben hinweg geholfen. Mach eine Liste mit deinen Stärken und Fähigkeiten. Halte inne, schenke dir eine Verschnaufpause und vielleicht erkennst du wie das Leben ein Lernprozess ist und auch das, was du gerade erfährst ist ein Lern-und Erkenntnisprozess.

Mach dir deine Werte bewusst und prüfe nach wo du deine eigenen Werte missachtest hast. Dann orientier dich an deinen neu wiederentdeckten Werten und fang wieder vor vorne an. Das kannst du in jedem Augenblick deines Lebens.

 

Hier kannst du dich an die Bedeutung von Werten erinnern.

Als ich mich selbst zu lieben begann

 

Für mich als Heilpraktikerin ist Burnout viel mehr als ein Ausdruck von Überforderung.

Es ist eine Aufforderung zu leben, anstatt zu funktionieren.

Du bekommst die Chance, wieder „du selbst sein zu dürfen“.

„Du bist dein Leben“ – und du bestimmst, was daraus wird und was nicht.

 

Burnout ist kein Schicksal. Es ist heilbar.

 

Befreie dich von deinem angestauten Emotionalen Müll und bleib im Inneren Dialog zu deinem Körper. Wir alle leeren täglich unseren Mülleimer, nur uns selbst vergessen wir dabei.

Mach erst einen Wiedereingliederungsversuch wenn du dir sicher bist, dass du so weit bist. Vielleicht brauchst du auch einen zweiten Anlauf, auch das hab ich bei so vielen Patienten schon erlebt. Doch dann ist wirklich jeder Geist klar, stark und ganz bei sich.

Dein oberstes Ziel ist und bleibt die Neuorientierung, manchmal auch mit der Konsequenz einer Trennung, beruflich oder privat. Chronische Konflikte machen jeden auf die  Dauer krank und wenn du an dir selbst arbeitest, du dich wieder stark und mutig fühlst, (das wirst du) dann kannst du eine Entscheidung mit Folgen treffen, zu deinem Wohle, zum Wohle der Beteiligten.

Dieser Beitrag liegt mir sehr am Herzen. Denn zu oft muss ich erleben, wie Angehörige ausbrennen und krank werden,  die chronisch kranke Familienmitglieder betreuen. Eine Krebserkrankung innerhalb der Familie zehrt immens an den eigenen Kräften. Ebenso wenn du jahrelang mit einem psychisch kranken Menschen zusammenlebst. Auch die Pflege eines an Demenz Erkrankten ist ein Energiefresser.

Daher ist der Respekt und das Wertschätzen deiner eigenen Batterien wichtig und notwendig. Ich weiß wovon ich sprech. Mir ist auch schon mal ähnliches wiederfahren. Psychotherapeuten und Therapeuten allgemein sind ein beliebtes Ziel vom „Ich muss Virus“ und ganz besonders anfällig. Als meine Batterien begonnen haben, sich wieder aufzuladen, habe ich für jedes Prozent mehrere Wochen gebraucht.

Kleine bewährte Übungen:

Am Morgen – der Weg ins Badezimmer

Der Wecker klingelt: Mach dir bewusst, dass dein Tag jetzt beginnt und das es ein guter Tag wird. Jetzt richtest du deine Aufmerksamkeit auf deine Füße, wie ein Fuß nach dem anderen den Boden berührt und du dein ganzes Körpergewicht beim Aufstehen auf die Füße verlagerst. Nimm wahr wie sich der Boden unter den Füßen anfühlt, warm oder kalt – sei ganz bei deinen Füßen auf dem Weg ins Badezimmer und wenn du dort angekommen bist, spür noch mal ob sich etwas am Gefühl unter den Fußsohlen verändert hat, z.B. durch das Betreten der Fliesen. Sei freundlich zu dir!

Jetzt dein Spiegelbild anlächeln und der Tag kann beginnen!!! Solltest du noch nicht wirklich wach sein nachdem der Wecker geklingelt hat und du die Übung vergessen hast, dann erinnere dich einfach auf dem nächsten Weg, z.B. vom Bad in die Küche an die Übung und beginne mit der Wahrnehmung deiner Füße auf dem Weg dorthin.

In der Mittagspause – loslassen

Die Lösung steckt schon im Wort. Wie heißt das Wort: Mittags-PAUSE! Ich hoffe du nutzt die Mittagszeit wirklich für eine Pause. Etwas essen und für mindestens 30 Minuten nicht an die Arbeit denken und auch nicht mit Kollegen darüber reden.

 

Zitat:

Sich des Atems bewusst zu werden ist eine Möglichkeit, im gegenwärtigen Augenblick anzukommen.

Thich Nhat Hanh

 

Raus aus dem Kopf

Spüre, wann immer du daran denkst, deine Füße. Fühle sie, in den Schuhen oder barfuß. Fühle, worauf sie stehen. Spür den Kontakt zum Boden. Du kannst deine Konzentration unterstützen, indem du leise für dich formulierst: “Aha, gerade stehen meine Füße auf der Straße. … Jetzt liegen meine Füße im Bett…” Achte darauf, wie sich deine Wahrnehmung verändert, wenn du  BEWUSST fühlst, was Hier & Jetzt ist.

Nimm eine kleine Kostbarkeit bewusst war, eine Blume, das Lächeln eines Fremden, dein schlafendes Kind, etwas was dir die „Kostbarkeit des Augenblicks“ bewusst macht. Dann atme lange aus und nimm dich selbst in deiner „GANZHEIT“ war.

 

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Der Blick in die Weite, macht dein Herz weit und leicht.

 

Wenn dein Denken sich tunnelartig verengt dann suche den Blick in die Weite. Sehe aus  dem Fenster – mach deine Pupillen weit und sehe in den Himmel. Gehe nach draußen. Weite hilft. Das entspannt die Augen und auch deinen Geist.

„Hier und Jetzt“ Übung

Setze oder lege dich hin, wie du magst. Schließe die Augen, atme ruhig in deinem Rhythmus und werde  dir  der Kontaktpunkte deines  Körpers zu deiner Unterlage bewusst.

Gehe mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem rechten Fuß. Wie fühlt sich die Ferse an, wie das Fußgelenk? Nehme alles wahr, ohne es zu bewerten, und gehe ganz langsam über die Wade, das Kniegelenk hoch bis zur Hüfte, dann das gleiche mit dem linken Bein. Wenn du wieder bei der Hüfte angelangt  bist, spüre  erst in deinen Unterbauch, danach in den Oberbauch und die Brustregion hinein. Gehe  mit deiner inneren Aufmerksamkeit  die Wirbelsäule am Rücken entlang,  von unten bis oben, spüren  danach auch in  Arme, Hände und Finger. Gehe zum Schluss zu deinem Kopf.

Nimm  eventuelle Spannungen, Kribbeln, Wärme oder Kälte wahr? Bewerte nicht! Übe dich im Wahrnehmen.

Was auch immer es ist, nehme  es liebevoll an, und schenke dir ein inneres Lächeln. Das ist liebevolle Freundlichkeit zu dir selbst. Daraus kannst du eine mitfühlende Haltung dir selbst gegenüber entwickeln.

Gedankenstopp

Werde dir deiner Gedanken bewusst. Unkontrollierte Gedanken sind wie wilde Affen in einem Käfig. Sie hüpfen und turnen herum und machen, was sie wollen. Dazu gehören destruktive Gedanken, die dich runterziehen. Dazu gehören Gedanken die Angstgefühle aus der Vergangenheit ausgraben und in deine Zukunft transportieren, die noch nicht eingetreten ist. Zeige diesen Äffchen die Rote Karte. Oder gehe mit dem Zeigefinger schulmeisterlich zu deinem Oberstübchen und sag laut mit Nachdruck STOPP. Das funktioniert!

Nicht umsonst nennen die Buddhisten unseren Verstand den Monkey Mind – den Affengeist, der von dir erzogen werden möchte. Du bist der Boss! dieser Affenbande.

Monkey Mind ist eine Metapher aus der buddhistischen Lehre und umschreibt die Tätigkeit unseres ruhelosen, launenhaften, überspannten und scheinbar unkontrollierbaren Geistes.

So wie also der Affe in einem riesigen Baum ruhelos von Ast zu Ast schwingt, springt auch unser Geist unerlässlich von einem Gedanken zum nächsten. Er eilt durch die Zeit von der Vergangenheit in die Zukunft und umgekehrt, erzeugt ungezügelt eine unendliche Menge von Ideen, Vorstellungen, Erwartungen, Meinungen, Sorgen, Ängsten, Emotionalen Müll und und und … der ganz normale Wahnsinn eben.

Gedanken sind Gedanken. Identifiziere dich nicht mit deinen Gedanken. Du bist nicht deine Gedanken.

Ich bin absolut davon überzeugt, dass du dich von der Depression befreien kannst.

 

ICH BIN ABSOLUT DAVON ÜBERZEUGT, DASS ICH MICH VON DER DEPRESSION BEFREIE.

Lies das, so oft du kannst.

 

Viele Menschen mit einer Depression oder Burnout haben einen Vitamin D-Mangel. Die Vitamin D Defizite im Serum sind vollkommen unzureichend vor allem bei längerer Einnahme von Antidepressiva und anderen verschreibungspflichtigen Psychopharmaka.

Ich konnte erleben wie schon durch die tägliche Gabe von Vitamin D3 2000 IE, das sind 50 μg – eine Kapsel pro Tag es im Befinden der Betroffenen leichter wurde. Wenn dieses Vitamin in nativem Leinsamenöl gelöst vorliegt ist es für unseren Stoffwechsel besser verfügbar.

 

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Wie ein Kind – einfach träumen, das ist schön.

 

Du bist zwar kein Froschkönig, doch erlaube dir wieder zu träumen, weg zu driften und wie in deinen Kindertagen nichts zielorientiert zu tun. Nichts tun heilt.

Dein Gehirn braucht eine Pause.

Die Hände in den Schoß legen, die  Augen schließen, dem Atem folgen und hören was du hört. Das Gehirn entspannt sich, wird ruhig, friedlich, du wieder kreativ und mit dir selbst verbunden.

 

 Kennst du die Geschichte vom Glücksbrunnen?

Gar viele Geschichten umranken die Macht, mit der dieser Glücksfrosch schon Wunder vollbracht.

Wer seine rechte Hand auf die Kugel legt und mit der Linken einen Taler gen Herzen bewegt, dabei voller Liebe an seinen Wunsch denkt und dann den Taler im Brunnen versenkt.

Dem ist das Glück hold, ihr werdet es sehn, binnen einer Woche wird´s in Erfüllung geh´n. von V. Hauschka

 ♥

Möge es genauso werden wie du es dir wünscht.

Möge Glück und Zufriedenheit dein Herz ausfüllen.

Möge Vertrauen in dich selbst dir Kraft und Frieden schenken.

Das wünsche ich  dir von ganzen Herzen.

 

Sylvia Weigl